ABOUT JEWOPICTURE

 

EIGENTLICH FING ALLES IN SCHWEDEN AN
Als Kind habe ich die Schulferien zusammen mit meinen Eltern und meiner Schwester in unserem Ferienhaus in Südschweden (Småland) verbracht. Rot gestrichenes Holz, weiße Fensterrahmen, den Wald quasi vor der Haustüre - eine typisch skandinavische Idylle mit unendlich viel Natur rundherum.

 

Mit 16 Jahren habe ich meine erste Digitalkamera geschenkt bekommen und fortwährend alles auf die Speicherkarte gebannt, was für mich in irgendeiner Weise interessant aussah. Welch großartige Landschaften ich aufgrund von Unerfahrenheit und jugendlichem Desinteresse links liegen gelassen habe, wurde mir erst einige Jahre später bewusst...

 

NEXT LEVEL
2008 war es dann soweit: Meine erste eigene DSLR - die Canon EOS 1000d. Und auch hier wurde wieder alles fotografiert, was mir vor die Linse kam.

 

In diesem Jahr, mitten in den Wirren zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn, entstand schließlich der Wunsch auf, Fotograf zu werden. Nach etlichen Bewerbungen und den darauffolgenden Absagen kam sowohl die erste Ernüchterung als auch die große Erkenntnis: Eigentlich wusste ich nichts über das Fotografieren, nichts über die Zusammenhänge von Blende, ISO und Zeit, nichts über Bildaufbau und Farblehre.

 

Neben der Wahl eines soliden Ausbildungsberufes (Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistung) habe ich mich fortan mit der Fotografie auseinandergesetzt, indem ich Magazine gewälzt, Tutorials und Infos aus dem Netz sowie aus Fotografie-Foren verschlungen habe, später das Ganze dann in bewegten Bildern und mit Ton: Die Ära der YouTube-Fotografen brach an.

 

NICHTS DAZUGELERNT - ODER DOCH?
2012 habe ich einen Fehler gemacht, wie ihn viele machen, wenn sie mit dem Fotografieren beginnen: Bessere Ausrüstung muss automatisch zu besseren Bildern führen - viel falscher konnte ich mit dieser Meinung gar nicht liegen. Nichts desto trotz wechselte ich von der Canon EOS 1000d (APS-C Sensor) auf mein heutiges Modell, die Canon EOS 5D Mark II (Fullframe).

 

Als der große Aha-Effekt in Sachen Qualität auch hier auf sich warten ließ, dämmerte es mir so langsam: Ich habe mich einfach nicht vernünftig mit meiner Kamera auseinandergesetzt. Dies sollte sich aber mit diesem Zeitpunkt ändern: Ausgestattet mit lediglich einem 50 mm Objektiv (das alte Kit-Objektiv passte ja nicht mehr auf die 5d) war ich gezwungen, mich mehr mit der Bildgestaltung und der Technik auseinanderzusetzen - ein andauernder Prozess der bis heute nicht abgeschlossen ist, jedoch meine Liebe zu Festbrennweiten entfacht hat.

 

Im Nachhinein ist es gut ausgegangen: Ich habe das Glück mit einer absoluten Top-Kamera zu fotografieren, auf welche ich mich gerade in der Dämmerung und bei schwierigen Lichtverhältnissen hundertprozentig verlassen kann.

 

NEUSTART
In Sachen Fotografie war 2018 für mich ein Neustart. Nach einer Pause von knapp 3 Jahren, in der ich parallel zu meinem Job abends und am Wochenende eine Weiterbildung zum Betriebswirt gemacht habe, hatte ich endlich wieder mehr Zeit, mich meiner Passion zu widmen: Raus in die Natur und versuchen, die Eindrücke mit der Kamera festzuhalten.

 

In dieser Zeit ist auch mein Instagram Account entstanden, welchen ich seitdem versuche zu hegen und zu pflegen.

 

UND HEUTE?
Meine große Leidenschaft ist die mich umgebende Natur: Die Küsten von Nord- und Ostsee, die Felder, Wiesen und Seen direkt vor meiner Haustüre sowie die vielen kleinen und mittleren Wälder und Moore in der näheren Umgebung. Mit der Kamera rauszugehen bedeutet für mich, sich vom Alltag auszuklinken, dort wo es möglich ist, die Ruhe zu genießen und sich an der heimischen Flora und Fauna zu erfreuen. Und eines ist seitdem hinzugekommen und wächst von Tag zu Tag - das Fernweh zu all diesen großartigen Landschaften dort draußen in der Welt - Skandinavien, Island, die Färöer und etwas, was ich als Küstenkind nur ganz selten zu Gesicht bekomme, Gebirge.

Neben klassischen Natur- und Landschaftsaufnahmen schlägt mein Herz vor allem für das Detail, sodass ich mich auch gerne an Makroaufnahmen und Motiven mit langer Brennweite versuche. Momentan hat es mir zudem die Tierfotografie sehr angetan, mit welcher ich mich in der kommenden Zeit mehr beschäftigen möchte.

So gesehen stehe ich noch am Anfang einer sehr aufregenden und spannenden Reise in der Welt der Fotografie - und auf diese nehme ich euch gerne mit.

 

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